Was Generationen verbindet
Unsere Historie
Was Generationen verbindet
Unsere Historie
Mein Großvater Georg Willared erlernt im frühen Jugendalter das Imkern von seinem Onkel. Damals noch mit der stechlustigen „Schwarzen Biene“ und den noch üblichen Hinterbehandlungsbeuten in Bienenhäusern.
Opa baut ein Bienenhaus für neun Bienenvölker bei einem befreundeten Obstbauer in seiner Obstplantage.
Er tritt in den örtlichen Imkerverein ein und übernimmt dort für lange Jahre Vorstandstätigkeiten.
Opa fährt seit 1956 immer mit diesem Motorrad zu seinen Bienen.
Als einer der ersten Imker im Odenwald züchtet mein Großvater mit der sanftmütigen Bienengattung „Carnica“.
Ein weiteres Bienenhaus für 40 Bienenvölker entsteht in der Nähe des Wohnhauses.
Meine Großeltern schleudern erstmals elektrisch und
das Bienenhaus wird um einen Schleuderraum erweitert.
Das Bienenhaus in der Obstplantage wird erweitert und hat nun Platz für eine handbetriebene Honigschleuder und weitere 5 Bienenvölker.
Heute steht diese Schleuder aus den 30er Jahren vor unserem Hofladen „Das Honiglädchen“
Mein Opa entdeckt das Imkern mit Magazienbeuten für sich und erhöht seinen Bienenbestand durch diese variablen, frei platzierbaren Bienenkästen.
Das erleichtert die Arbeitsweise, die Flexibilität und die Bienenvölker können sich besser entwickeln.
Mein Vater Dieter Willared steigt mit 14 Jahren in das Imkergeschehen mit ein. Auch er engagiert sich später lange im Vorstand des örtlichen Imkervereins.
Die Imkerei investiert in eine kleine Werkstatt zur Herstellung von Bienenkästen.
Die Tischlerausbildung meines Vaters ermöglicht es, die Magazinbeuten selbst zu fertigen.
Durch die Betriebsweise der Magazinimkerei und der Mithilfe meines Großonkels Adam, bewirtschaftet die Imkerei zeitweise um die 150 Bienenvölker im Nebenerwerb.
Mein Vater führt die Imkerei mit ca. 100 Bienenvölkern im Nebenerwerb alleine weiter und investiert zusammen mit Stephanie Willared weiter in die Imkerei.
Die Familie eröffnet „Das Honiglädchen“ als Marke und eigenem Laden, erstmals mit dem heutigem Logo und damals noch in Michelstadt.
Auch ist „Das Honiglädchen“ zum ersten mal Standbestücker auf dem Michelstädter Weihnachtsmarkt.
Erstmals in der Geschichte unserer Imkerei wandern mein Vater und ich mit unseren Bienen in verschiedenen Trachten, von Raps, Kastanie bis Heide.
Angesteckt von den Generationen vor mir, helfe ich nun regelmäßig mit an den Bienen und entschließe mich, eine Ausbildung zum "Tierwirt Fachrichtung Imkerei" zu absolvieren. Ich verlasse mit 16 Jahren das Elternhaus und beginne im Bieneninstitut in Mayen die Imkerlehre.
Die Familie und Imkerei bezieht in Hardheim ein Forsthaus, welches seitdem der Mittelpunkt all unseres Geschehens ist.
Zum Wohle der Bienen stellt die Imkerei ihre Betriebsweise komplett auf einen variablen Brutraum nach „Bruder Adam“ und auf „Dadant“ um.
2014Meine Gesellenprüfung bestehe ich mit Bravour und Bestnoten.
2015Als gelernter Imker arbeite ich bei einer großen Bio-Imkerei und baue zeitgleich meine eigene Berufsimkerei zusammen mit meinem Vater Dieter auf.
Mein Vater entwickelt einen variablen Beutenboden für ein rationelles und bienenfreundliches Arbeiten. Wir stellen zusammen große Mengen an Beuten und Honigraumzargen aus heimischen Hölzern selbst her.
Ich trete dem Deutschen Berufsimkerbund DBIB bei.
Eine Honigsaison bin ich bei einer Manuka-Imkerei auf Neuseeland und erfahre dort eine völlig andere Sicht auf die Betriebsweise einer Imkerei.
Wir stellen die Imkerei auf eine ökologische Betriebsweise um und werden zum anerkannten und zertifizierten Biokreis-Betrieb.
Die Anzahl der Bienenvölker wird kontinuierlich und behutsam weiter vermehrt.
Damit die kleinen regionalen Bienenwanderungen effektiv und reibungslos funktionieren, investiert die Imkerei in einen kleinen LKW mit Allradantrieb.
Unsere Bio-Imkerei wird zum regional&fair-Betrieb zertifiziert.
Seit diesem Jahr arbeitet die Imkerei mit einer neuen 40 Wabenschleuder und einer neuen Entdecklungsstation.
Die Imkerei stellt ihre neue Webseite mit Shop online und präsentiert sich fortan bei Instagram und Facebook.
Wir beginnen mit der Produktion von Bio-Bienenwachskerzen und Teelichtern ohne Aluminium.
Neu in unserem Produktsortiment sind unsere selbst kreierten Honigspezialitäten.Beispielhaft dafür unsere Sweet Onion, eine Bio-Honig-Zwiebelkonfitüre, einfach für ein besonderes Geschmackserlebnis.
Unsere Honige, Kerzen und Spezialitäten finden sie nun bei den hier gelisteten Biomärkten und anderen Wiederverkäufern.
Bedingt durch die aktuellen Corona-Kontaktbeschränkungen eröffnen wir am 5. April im kleinen Rahmen „Das Honiglädchen“, als Hofladen bei unsrer Imkerei.
Unsere erfolgreiche Arbeit bleibt in diesem Jahr nicht unbemerkt. Gelungene Presseartikel und eine wirklich schöne Foto-reportage von "My Odenwald" mit Petra Arnold über unsere Imkerei sind daraus entstanden. Auch das Life-Style-Magazin „ubi bene“ wird auf uns aufmerksam und berichtet mehrseitig im „Hortus“ über unsere Bio-Imkerei.
Unser Naturgarten und unsere Streuobstwiesen sind nun biozertifiziert, so dass aus unseren Äpfeln der leckere Bio-Apfel-Honigwein entstehen konnte.
Da unsere Beuten ausschließlich aus regionalem Holz selbst hergestellt werden, investieren wir in unsere Holzwerkstatt und diverse Holzbearbeitungs-maschinen.
Die strengeren Zertifizierungs-Richtlinien nach regional&fair werden erfüllt und unsere Produkte tragen fortan das neue Logo von Biokreis und regional&fair.
Nach einjähriger Reifungszeit geht erstmals unser Bio-Honigwein in den Handel.
Lieblich, naturbelassen, ohne Zusätze und feinst gefiltert, ein Genuss und Muss für jeden Metliebhaber.
Bei Instagram und Facebook haben wir mittlerweile über 1.000 Follower, was uns sehr freut.
Die größte Fachmesse für Bio-Produkte, die BIOFACH in Nürnberg, ist coronabedingt ausgefallen und wird zur Online-Fachmesse umgestaltet.
Zu dieser gelungenen, europaweiten Online-Veranstaltung haben wir mit einem Vortrag zu dem Thema „Honigvermarktung neu Gedacht“, mit dazu beitragen dürfen. Auch ein Vortrag zum Thema Biodiversität folgte daraus.
Der SWR ist bei uns zu Gast und wir anschließend mit einem Interview im Radio. Ein eindrucksvoller Beitrag von und mit Frau Friederike Kroitzsch, am 20. Mai, zum Weltbienentag.
Unser Bio-Honig - Fenchelblüte gewinnt den Titel „Bild-Honig des Jahres 2021“ in der Kategorie Profis. Wir danken den Juroren, Ralf Zachel, Pia Engel Nixon, Markus Semmler, Michael Quandt und der Bayerischen Honigkönigin Katharina II.
Etliche Zeitungen berichten deutschlandweit über diesen Erfolg und auch über den Besuch bei uns im Forsthaus vonKatharina II.
Thomas Lohnes, Profifotograph für BILD, STERN und DER SPIEGEL, ist inzwischen ein guter Freund des Hauses und fotografiert mich an den Bienen in den Streuobst-wiesen und Sonnenblumen.
Die Fotos und Videos erscheinen in der BILD, BILD-Online und in der WELT.
Wir freuen uns über seine Absicht, unsere Imkerei übers kommende Jahr fotografisch zu begleiten und zu dokumentieren. Einige seiner Fotos sind auch hier auf unserer Webseite zu finden.
Seit langer Zeit finden in diesem Jahr zumindest wieder zwei Eventmärkte statt, bei denen wir uns erfolgreich mit unserem neuen Marktstand aus Naturholz präsentieren durften.
Das Produktangebot im Bereich unser Honigspezialitäten wächst kontinuierlich.
Deutschlands bekanntestes Fachmagazin für Imker und Naturliebhaber „bienen&natur“ berichtet über unsere neusten Kreationen, Bio-Honig mit Bio-Beeren.
Seit diesem Jahr erfüllt uns die Mitgliedschaft beim Naturpark Neckartal-Odenwald mit Freude und Stolz. Damit runden wir unser Engagement für eine ökologisch Intakte und lebenswerte Heimat ab.
Auch nehmen wir mit viel Engagement an den wunderschönen Naturparkmärkten mit unserem Verkaufs- und Verkostungsstand teil.
Dieter Willared wird im März auf der Mitgliederversammlung des Bioanbauverbandes Biokreis e.V. als einer von acht Vorständen in den Vorstand gewählt.